Willkommen zum neuen „What´s up?“ von der Terrasse der Stadtvilla Hodes in Fulda!     

Habe ich euch eigentlich schon von meiner Begeisterung für besondere Hotels erzählt? Wenn Zeit und Geldbeutel es zuließen, würde ich am liebsten jedes Wochenende mein Köfferchen packen und mit meiner Familie oder lieben Freundinnen ein neues ausgefallenes Hotel besuchen. Schade, dass es noch nicht den Beruf der Hotelentdeckerin gibt 😉 Der wäre was für mich… aber wer weiß, vielleicht kann ich diesen ja noch eines Tages für mich kreieren…

Und bis dahin mache ich es einfach zu meinem Hobby, ab und an mit lieben Menschen (alleine habe ich mich noch nicht „getraut“) auf kleine Entdeckungstouren zu gehen – was liegt da näher als Städtetrips, die neben Hotels auch noch tolle Läden, Restaurants, Cafés, Theater, Ausstellungen und vieles mehr zu bieten haben. So wie am vergangenen Wochenende, als ich mit meinen Freundinnen Tanja und Diana zwei Tage im nordhessischen Fulda war.

Dort haben wir so viel Schönes entdecken dürfen, so dass sich mein „What´s up?“ heute darum drehen wird – und durch meine schwärmerischen Tipps für euch eine große Portion Werbung enthält, unbezahlte! 😊  

Die „Stadtvilla Hodes“ in Fulda ist ein geschichtsträchtiges familiengeführtes Hotel direkt im Zentrum, das mit viel Liebe zum Detail ein wahres Kleinod ist.

Unser Hotel, die Stadtvilla Hodes, hat unsere Erwartungen total übertroffen – klar wussten wir bereits von den Fotos her aus dem Internet, dass es dort schöne Themenzimmer nach Städten benannt gibt, aber dass die Liebe zum Detail so mit jeder Faser bei der Einrichtung gelebt wird, das hat mich positiv überrascht und total begeistert. Die Hermès-Tapete im „Paris“-Zimmer, das Deckengemälde mit Stuck im Venedig-Zimmer, die goldenen Wasserhähne, die edlen Möbelstücke und Teppiche, und vor allem die luxuriöse Bettenmarke Vispring sind sehr beeindruckend – bei einem für dieses Level wirklich fairen Übernachtungspreis.

Laut Hotelprospekt habe ich im Venedig-Zimmer in einem der teuersten Hotelbetten der Welt überhaupt geschlafen – kaum vorstellbar. Und zugegeben, ich habe königlich geschlafen – und beim Aufwachen auf die Dächer Venedigs blicken dürfen, die von einer Fototapete hinter Wandtüren hervorblitzten.

Tür auf und ab nach Venedig, das ist möglich in Fulda.

Ebenso aufwachen und einen Engel erblicken…

Der Aufenthalt in der Stadtvilla war für uns drei wunderschön! Auch meine beiden Freundinnen sind happy in „Paris“ erwacht und haben den lichtdurchfluteten Raum ihres Hotelzimmers mit seinen besonderen Details sehr genossen.

Nächte in „Paris“: mit Original Hermès-Tapete und einzigartigem Parkett.

An diesem Schreibtisch in „Paris“ sind die ersten Gedanken für dieses „What´s up?“ entstanden – sichtlich erfreut…

Der Morgen beginnt in der Stadtvilla in Fulda mit einem köstlichen Buffet in exquisiter Wohnzimmer-Atmosphäre. Mit frisch aufgeschnittener Avocado, Lachs, Käseteller, Obstsalat, zahlreichen Eierspeisen, Müsli, Gebäck, selbstgemachter Marmelade in kleinen Gläsern und noch viel mehr hat es mich überzeugt – und das, obwohl ich doch bislang noch gar keine Hoteltesterin bin 😉

Die Stadtvilla Hodes kann ich persönlich für einen Städtetrip sehr empfehlen, wenn man ein Faible für stilvolle Einrichtung hat und eine familiäre Atmosphäre zu schätzen weiß. Beim Frühstück hilft noch – äußerst fit – die fast 80-jährige frühere Chefin (Schwiegermutter der jetzigen Geschäftsführerin Marianne Winkelmann) mit aus, die übrigens nach eigenen Aussagen noch kein graues Haar hat und sich offensichtlich noch immer einer natürlich schwarzen Haarfarbe erfreuen kann. Die Leidenschaft für das, was man tut, hält wahrlich jung – verbunden mit dem guten Gefühl, familiäre Werte über Jahrhunderte weiter führen zu können. Die Stadtvilla Hodes wird mittlerweile in der 5. Generation geführt.

Neben Venedig und Paris gibt es noch sieben weitere Stadt-Themenzimmer. Vielleicht checke ich demnächst in St. Tropez, Kapstadt oder London ein 😊   

Weitere Infos gibt es hier: boutique-hotel-fulda.de

Kultur-Stilleben auf dem Vispring-Bett in „Venedig“: Nacht-Lektüre (stelle ich euch im nächsten „What´s up?“ vor) trifft auf Ausgehtäschchen…

…denn ins Theater ging es ja auch noch!

Und zwar ins Schlosstheater Fulda zum Musical „Die Päpstin“. Ein berührendes Event, das meine Freundin Tanja nach der Vorstellung in drei Worten zusammenfasste: ganz schön schoen.frau!

Ja, das ist sie, die Päpstin Johanna, ganz schön schoen.frau – höchst mutig, klug und voller Frauenpower. Die einst im 9. Jahrhundert lebende Frau hat es der Legende nach in der Rolle eines Mannes auf den Papstthron geschafft. Johanna hatte bereits im frühen Mittelalter für ihre Ideale und ihre Überzeugung gelebt: Eine Schule für Mädchen bauen zu lassen, damit Frauen gleichberechtigt mit Männern in der Welt wirken können!

Doch ihr gefährliches Versteckspiel wurde entlarvt, als sie während der Osterprozession ein Kind gebar, ein Baby, das sie von ihrer großen Liebe, dem Ritter Gerold, erwartet hatte. Ob sie an den Folgen der zu frühen Geburt verstarb oder schließlich für ihren vermeintlichen Frevel getötet wurde, ist nicht eindeutig überliefert – bis heute streiten sich Geschichtskundige, ob Johanna wirklich gelebt und gewirkt hat. Tatsache ist, dass die 1996 als Buch erschienene Geschichte von Donna W. Cross bis heute viele Gemüter bewegt und auch durch die Regie von Sönke Wortmann 2009 als Film für Gesprächsstoff sorgte.

Als Musical feiert es bereits 15 Jahre Riesenerfolg und ist in diesem Jahr in Fulda in neuem Gewand unter der Regie von Gil Mehmert und mit neuen Songs von Dennis Martin auf die Bühne des Schlosstheaters gekommen, wo es noch bis zum 28. Juli aufgeführt wird (schaut es euch noch an!)

Musicalstar Sabrina Weckerlin (bekannt aus Hamburg als Disneys Eiskönigin Elsa) überzeugt als Päpstin mit emotionalen und unter die Haut gehenden Songs. Viel Tiefgang und Pathos in ihrer Stimme in Verbindung mit der großen Gesamtleistung des Ensembles lassen den Abend zu einem Erlebnis werden, das noch lange nachklingt – musikalisch wie auch mit seiner Botschaft: an sich selbst zu glauben, an die große Liebe und daran, dass es noch so viel mehr gibt, als das, was wir mit bloßem Auge sehen können. 

Gruppenbild vor Päpstinnen-Legende: (von links) Tanja, Diana und Christina nach dem Besuch des Musicals „Die Päpstin“ im Schlosstheater Fulda – sehr erfüllt und inspiriert.

Weitere Infos unter musicalsommer-fulda.de

Fazit: Fulda hat was zu bieten! Als pulsierende Stadt mit etwas mehr als 70.000 Einwohner:innen ist sie einen Wochenendausflug wert. Es gibt zahlreiche Restaurants und Cafés, inhabergeführte Läden und neben dem imposanten Dom viele weitere Sehenswürdigkeiten. Und natürlich viele Hotels… allen voran die Stadtvilla Hodes😉

Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit! Bis zum nächsten Mal!

4 Antworten

  1. Hallo Christina,
    Da habt ihr ein wundervolles und erlebnisreiches Wochenende gehabt. Das Musical habe ich mir noch nicht angeschaut aber den Roman hatte ich vor ein paar Jahren regelrecht verschlungen.
    Das Hotel muss ich mir merken.
    Lg Ute
    PS: Sei mutig auch eine Reise allein macht Spaß.

    1. Liebe Ute, Danke für deinen netten Kommentar, wir freuen uns sehr, in dir so eine treue Leserin gefunden zu haben. Und ja, das Hotel musst du dir wirklich merken 🙂 Ich hatte die „Päpstin“ noch nicht gelesen, überlege aber, das nach diesem tollen Musical nachzuholen. Und das mit dem Alleinreisen ist dann auch irgendwann dran 😉 Liebe Grüße!

  2. Hallo Christina,

    So schön geschrieben 🤩 du solltest auf jeden Fall als Hoteltesterin dein Glück versuchen 🍀

    Ich habe mich daran erinnert wie sehr ich solche Städtetrips und das Prinzessin-feeling in ausgewählten Hotels immer geliebt habe. Vor meiner Mutterschaft, vor meinen Hühnern und dem Vollzeitjob.

    Ich wollte schon immer nach Fulda, vielleicht ist jetzt die Gelegenheit. Das Buch die Päpstin habe ich letzte Weihnachten regelrecht verschlungen. Du hast das Musical so schön beschrieben, ein Muss.

    Danke Dir ☺️

    1. Danke DIR, liebe Nicole, für diese schönen und ermutigenden Worte. Und ja, Fulda ist eine Reise wert – und das Musical wirklich beeindruckend. Ich wünsche dir viel Spaß 🙂

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